Bisher hatte ich an unserer VHS zwei Koreanischkurse gleichzeitig belegt: Erstens meinen Ursprungskurs, in dem ich im September 2024 bei A1.1 angefangen hatte, und der momentan von A2.2 auf A2.3 wechselt, falls er wieder zustande kommt. Zweitens, bei derselben Dozentin, einen Kurs, der aktuell von B1.1 auf B1.2 gewechselt hätte, falls er erneut zustande gekommen wäre.
(Kurzfassung einer langen Geschichte: Ich hatte die fünfwöchigen Weihnachtsferien 2024/25 zum eigenständigen Lernen genutzt und bin danach in einen A2.1 gesprungen, ohne den A1.2 aufzugeben.)
Als nun vor einigen Wochen beide Kurse auf der Kippe standen, empfahl unsere bisherige Dozentin mir freundlicherweise, mich doch einmal im Kursangebot ihrer Kollegin am selben Institut umzusehen. Ab Mitte April werde ich also nun dort weiterlernen. Allerdings nur noch in einem Kurs – dem B1.2. Zwar muss ich erneut eine Lektion eigenständig lernen, um den Anschluss zu bekommen, aber das sollte wohl kein Problem sein.
Was mich allerdings überrascht hat: Mitten in der Anmeldephase für das neue Trimester wurden die Koreanischkurse unserer VHS revidiert. Vor knapp einem Jahr hatte ich mir ein kleines Script programmiert, welches einmal pro Woche das Kursangebot an unserer VHS sowie den umliegenden Volkshochschulen auf Änderungen beim Koreanischangebot checkt. Zweck war eigentlich, schnell genug über Alternativangebote informiert zu sein, falls ein Kurs nicht mehr zustande kommt. Bei Änderungen im Angebot schickt mir das Script eine Mail mit den Details. So auch unerwartet in der vergangenen Woche:
Interessanterweise hat nun auch unsere VHS einen Kurs für koreanische Konversation und Lektüre, neben dem regulären Angebot GER A1 – B2. Ein anderer Kurs wurde im Katalog plötzlich um ein Teil-Level zurückgestuft, was man an der URL noch erkennen kann. Und ein weiterer ist zwar immer noch zur Anmeldung freigegeben, aber plötzlich keiner der beiden in Frage kommenden Dozentinnen mehr zugeordnet.
Für Level B2.3 gibt es nun drei verschiedene Kurse, die alle dasselbe Buch benutzen, aber an völlig unterschiedlichen Kapiteln einsteigen – einer bei Kapitel 2, einer bei 4/5, und einer bei 9. Das Buch selbst entspräche eigentlich auch eher dem Level B1 – Anfang B2, laut einer Übersicht meiner bisherigen Dozentin. Keine Ahnung, ob die Kursbeschreibungen nun tatsächlich der Sachlage entsprechen, oder ob irgendwo vielleicht ein Fehler bei der Übernahme aus den Vorgängerkursen im System passiert ist. Ich vermute, all das wird sich in den kommenden zwei Wochen auch noch aufklären.
Der Konversationskurs der VHS Oberhausen, den ich hier schon einmal erwähnte, ist übrigens gar nicht schlecht. Wir nutzen das „Sejong Korean Conversation 2“. Anfangs war ich skeptisch. Ein Konversationskurs mit Lehrbuch? Ich befürchtete, dass der Kurs sich zu sehr am Material entlang hangeln würde, so dass man am Ende doch wieder nur streng reglementierte, quasi gescriptete Dialoge führen würde. Bisher hat sich das aber nicht bewahrheitet. Natürlich ist der Unterricht größtenteils themengeführt, aber durchaus offen. Es ist nach ihrer eigenen Aussage das erste Mal, dass unsere dortige Dozentin einen solchen Kurs führt, und ich finde, der Anfang ist durchaus gelungen. 🙂